PORTFOLIO

AUSSTELLUNG

„Tres tristes tigres tragan trigo en un trigal“ /
 „Drei trübe Tiger trinken tüchtig Trunk im Trigo-Tal.“

Teilnahme mit 1 Werk (Malerei)

27.03.2025 bis 30.03.2025
Köln, Deutschland



MOTTEN IM LICHT


Wie einst Gläubige in der Messe richten wir heute unsere Blicke auf einen neuen Mittelpunkt: das

leuchtende Display. Doch was bedeutet diese Faszination für unser Sein, unsere Wahrnehmung und unsere Beziehung zur Welt?

"Motten im Licht" reflektiert die Omnipräsenz digitaler Medien – ihre Anziehungskraft, ihre Macht und ihre tiefgreifende Wirkung auf unser Selbstverständnis und die kollektive Wahrnehmung.


Es stellen aus: Rafael Andrade-Córdova & Christina Hanich

27.03.2025

Uhrzeit: 19 Uhr
SPACE ADKDW

Herwarthstr. 3, 50672 Köln


„Motten im Licht“ 
Öl
150,5 x202 cm
Jahr 2025
Eingerahmt 
Deutschland

Ausstellungskontext 

Ausstellung: 

Asche zu Staub

Videoinstallation & Raum Intervention

27.01.2025 - 30.01.2025

Private Sammlung Mancilla-Arocha
Quito-Ecuador

Das Werk „Asche zu Staub“ wurde im privaten Rahmen der Sammlung Mancilla-Arocha präsentiert. Die Ausstellung fungierte als konzeptuelle Begleitung eines dreitägigen Programms literarischer und philosophischer Kolloquien, die sich Fragen der Bodennutzung, der Natur und des Urbanismus widmeten.

Im Zentrum stand die Untersuchung, wie Natur und städtische Grünräume in einer Epoche tiefgreifender räumlicher Verdichtung und industrieller Intensivierung wahrgenommen werden, Prozesse, die uns zunehmend von einer nüchternen, verantwortungsvollen und existenziellen Beziehung zur natürlichen Umwelt entfernen.

Die Präsentation des Werkes eröffnete damit einen Reflexionsraum, in dem die Spannung zwischen technischer Ausweitung menschlicher Lebensräume und dem Bedürfnis nach ökologischer Verbundenheit thematisiert wurde.

Über das Werk „Asche zu Staub“
1:11 min


Ein Bildschirm leuchtet im Dunkeln.
Darauf schwebt Staub im Licht, langsam, beinahe schwerelos. Doch beim Betrachten verwandelt sich das Staubflirren in Regen, in Schnee, in einen Zustand, der nicht existiert.

Das Video zeigt ein Nichts, das wie etwas aussieht.
Es zeigt ein fast unsichtbares Material, das wir nur durch das Spiel von Dunkelheit und Licht wahrnehmen können und das in diesem Moment eine neue Bedeutung gewinnt.

Eine kleine Verschiebung reicht, und die Wahrnehmung kippt: vom Alltäglichen ins Imaginierte, vom Staub zur Atmosphäre.
Ein Übergang: von Asche zu Staub, von Materie zu Atmosphäre, von Realität zu Vorstellung.

Mitten im Außenraum wirkt das Bild wie ein stilles Fenster in eine andere Wirklichkeit, eine, die beruhigt und zugleich irritiert.







AUSSTELLUNG:

Es ist wie es ist

Projekt: OFF en sPACE von Forna Bullrich Galerie
15.09.2024 
Köln, Deutschland

In ihrer Installation „Es ist wie es ist“ verhandelt die Künstlerin den Umgang mit öffentlichem Raum und alltäglicher Wahrnehmung im urbanen Kontext Kölns. Ausgehend von der kölschen Redensart „Et es wie et es“, die als Haltung der Gelassenheit gilt, untersucht sie deren Kehrseite: eine tief verwurzelte Akzeptanz bestehender Strukturen. Ein Satz, der beruhigen soll, wird zum stillen Totschlagargument – zum Stoppschild gegen Veränderung und neue Ideen.
Die Installation hinterfragt diese Selbstverständlichkeit, indem sie Naturphänomene zeigt, die sich einer klaren Benennung entziehen. Ist es Regen oder Staub? Feuer oder Sonne? Meer oder Luft? Die Videos oszillieren zwischen Vertrautem und Fremdem, zwischen Wärme und Kälte, zwischen Geborgenheit und Irritation. Das Natürliche erscheint künstlich, das Künstliche natürlich.
Indem die Künstlerin Bildschirme in eine Hecke integriert – ein Ort, der öffentlich ist, aber selten als Raum für Begegnung, Kontemplation oder Experiment verstanden wird – schafft sie eine Irritation im Stadtraum. Die Besucher*innen stehen einem „Lagerfeuer“ gegenüber, das keines ist, einer Natur, die nur in der Projektion existiert. Es entsteht ein Zwischenraum, in dem das scheinbar Unveränderliche ins Wanken gerät.
So öffnet die Arbeit einen Denkraum über die Frage, wie wir urbanen Raum wahrnehmen und nutzen – und wie sehr wir uns von Sätzen wie „Es ist wie es ist“ in unseren Erwartungen und Visionen begrenzen lassen. Die Installation lädt dazu ein, die scheinbaren Gewissheiten des Alltags zu hinterfragen und das mögliche Andere im Offensichtlichen zu entdecken.



AUSSTELLUNG: CORTICAL

Privat Sammlung Mancilla-Rocha

26-30.06.2023
Quito, Ecuador

Die Ausstellung „Cortical“ untersucht Themen rund um Wahrnehmung, Denken und Emotionen im Kontext unterschiedlicher Reize und Umgebungen.
Warum fühlen wir, was wir fühlen? Und wie nehmen wir die Realität wahr?
Diese multimediale Ausstellung vereint Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Installation, Klang und Video. In ihrem Zusammenspiel entsteht eine teilweise immersive Erfahrung, die Besucher*innen dazu einlädt, über unsere Wahrnehmung, Kognition und die Art und Weise nachzudenken, wie wir unsere Umwelt empfinden – und wie wir mit der Welt in Beziehung treten.
 
Gruppeausstellung mit:
Christina Helena Hanich
Mio Zajac
Josef Sky
Rafael Andrade-Córdova

Produziert von: Ra Bureau & Josef Sky Studio
 
Ort: Sammlung MANCILLA-AROCHA
Quito-Ecuador


AUSSTELLUNG: 

WIR HABEN ES IMMER SO GEMACHT

Fotografie
Installation
10.09.2022
Köln, Deutschland


WIR HABEN ES IMMER SO GEMACHT, eine Fotoausstellung von Christina Helena Hanich, in der sie auf Angst basierende soziale Funktionsstrukturen auflöst. Aus ihrer eigenen Perspektive heraus macht sie eine Rückschau auf ihre Familiengeschichte und reflektiert und hinterfragt das Thema Angst und Pflicht, was zu einem Erwachen verschiedener Fragen führt, die hinterfragen, wie wir leben und wofür wir leben.
Produziert von: Forna Bullrich Galerie 


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61 x 91 cm